Hermann Rosa ein Künstler aus München

" Ja, kochen und Töpfe machen kann sie"

 

sagte der Künstler über seine Frau.

 

Maria Rosa studierte Keramik in Prag. Auch mir gefallen die Arbeiten von Maria Rosa.

 

In dem Buch geht es aber hauptsächlich um Hermann Rosa. Schon der Buchdeckel sagt deutlich mit welchen Material der Künstler gerne gearbeitet hat: Beton.

 

Hermann Rosa baute in München drei Ateliers, eines davon ist das Tageslichtstudio in der Osterwaldstraße. Weitere wichtige Werke : „ Adalbert-Stifter-Kopf“ und der „ Käfermann“ nach Kafka.

 

Seine Gedanken über die Form sind wichtig. Auch das H. Rosa die Zwischenstände seiner Arbeit nicht dokumentierte, gefällt mir.

Im Tageslichtstudio kann man auch heute noch sehr gut erkennen, wie meisterlich H. Rosa das Sonnenlicht im offenen Raum einsetzt. Glas und Beton und dazu das einströmende Sonnenlicht und der Ausblick auf die Hängeweiden, machen aus dem Raum etwas Einzigartiges.

 

Es lohnt sich das Buch zu lesen, und vor allem sich wieder mit der Kunst von Hermann Rosa zu beschäftigen.

 

Bei der Lektüre des Buches über Hermann Rosa, dachte ich manchmal an den Münchner Künstler Anton Rückel. Beide lebten ungefähr zur gleichen Zeit, waren beide in der Nachkriegszeit in Paris, erlebten beide den Krieg als Soldaten, und hielten sich vom öffentlichen Kunstbetrieb fern.

 

 

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